Hot Wheels JPN

Hot Wheels Mazda

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. DHP05+

Ja, da kommt er wieder daher, der Mazda MX-5, der ja nur auf ausgewählten Weltmärkten unter der Typenbezeichnung Miata bekannt ist. Hot Wheels hat ihn in der Reihe "NIGHT BURNERZ  2016" untergebracht, wo er das Modell 8/10 ist. Ist dieser Mazda eigentlich in Nordamerika mit der Bezeichnung Miata auf den Straßen? So recht will uns das gerade nicht einfallen. Vielleicht war es aber auch auf dem asiatischen Markt. Nein, halt, es war in den Vereinigten Staaten von Amerika, daher ist es auch nur zweckmäßig, dass Hot Wheels diese Bezeichnung mit aufführt, auch wenn uns diese als mit dem europäischen Markt vertraute Konsumenten nicht ganz so geläufig sein dürfte. Jedenfalls ist dies ein wunderschönes rotes Fahrzeug. In der Seitenansicht bemerkt man sogleich mehrere auffällige Sachen. Zum einen ist hier zu erkennen, dass man sich bei der Tampobedruckung auf ein sehr schönes deckendes und sauber aufgebrachtes Weiß beschränkt hat. Aber die Beschränkung geht noch weiter. Auf den Seitentüren des Mazda MX-5 von Hot Wheels befindet sich jeweils ein weißer Vollkreis, genau dort, wo man gemeinhin die Startnummer für ein Rennen vermuten würde. Aber hier? gähnende Leere. Dafür sind aber die Seitenschweller und der kleine Frontspoiler prima aus der Bodengruppe herausgearbeitet. Leicht grau lugen sie überall hervor, dass es nur so eine Freude ist. Monochrom gearbeitet, und zwar sehr präzise sind dann auch noch die Schriftzüge von Hot Wheels und Mazda angebracht, was zusammen mit den Seitendekorationen einen sportlich ambitionierten Eindruck hinterlässt. Man darf ja auch nicht unterschlagen, dass es hier noch einen gewaltigen Heckflügel gibt. In der Heckansicht kommt der natürlich noch viel stärker zur Geltung. Das ist aber auch ein ausgesprochen runder und wohlgeformter Popo, den man seitens Mazda diesem Roadster mitgegeben hat. Und in seiner Gestaltung durch den Designer Ryu Asada wirkt das leicht pummelige Heck ja fast noch ein kleines Bisschen mehr zum Anbeißen. Insgesamt ist das ein sehr hübsches Modell, das Hot Wheels hier zuwege gebracht hat.

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. FJX66.

Unter den japanischen Autos sind ja doch die Japaner immer am japanischsten. Hier mit dem Mazda verhält es sich ebenso. Er ist aber auch ein besonders gutes Exemplar, deshalb hat man ihn wohl in die Reihe NIGHTBURNERZ 2018 einsortiert, wo er die Reihennummer 3/10 trägt. Im gesamten Jahrgang hat er eine etwas andere Aufstellung, da ist er die Nummer 40/365. Also jedenfalls ist dieser Mazda Miataein wirklicher Hingucker. Mit den Details, die ihn als Modell sehr auszeichnen, werden wir uns gleich eingehender beschäftigen müssen, denn hier gibt es wirklich eine ganze Menge zu entdecken. Da ist zunächst die Tatsache, dass die Designer von Hot Wheels einen sehr interessanten Kontrast zwischen der Farbe der Windschutzscheibe, die in einem transluzenten Hellblau gehalten ist, welches so ein wenig ins türkise hinüberspielen dürfte, und der strahlend weißen Grundlackierung spielerisch aufgenommen haben. Das wirkt an sich schon nach einem Tag am Meer vor dem Hintergrund hellweißen Dünensandes. Dass die Frontscheibe diese rennmäßig angehauchten Cabriolets von keinerlei Rahmen getragen zu sein scheint, verleiht dem Wagen etwas Federleichtes in der Anmutung. Wenn man sich jetzt die Bedruckung weiter ansieht, kommt man aus dem Wundern aber gar nicht mehr heraus. Da ist neben dem wunderbar eingefangenen Logo der Firma Mazda, das sich an der genau richtigen Stelle auf der Fahrzeugfront befindet, auch ein Signet einer unbekannten Vereinigung mit aufgedruckt, ebenfalls in einem leicht ins Helle spielenden Blau, nämlich ein Rotang Klan. Was es jetzt mit dieser Art Klan so wirklich auf sich hat, da sind wir im Moment auch völlig überfragt, aber wir vermuten einmal, dass es sich um irgendeine Interessensgemeinschaft handeln könnte, die sich die Inbesitznahme sehr schneller, sportlicher und hochmotorisierter Fahrzeuge zur Aufgabe gemacht hat. Dass man dieses schnelle Cabriolet gleich auch noch mit zwei unterschiedlichen Felgen ausgestattet hat, rundet den Gesamteindruck ab. Das Hinterrad, das für den wunderbaren Vortrieb sorgen dürfte, ist mit einer schwarzen Felge versehen, das Vorderrad ist hingegen weiß.

Hot Wheels '15 Mazda MX-5 Miata. FJY96+

Ja, so blau blüht nicht nur der sprichwörtliche "Enzymian", sondern so blau ist auch die Lackierung dieses schönen Mazda Miata. Irgendeine schöne Wortbedeutung dürfte der Name des Mazdas doch auch haben, wenn uns da jetzt nicht alles täuscht, denn es wäre ja ein ganz kleines bisschen unwahrscheinlich, dass der Name "Miata" nur der reinen Fantasie des Automobilherstellers aus Japan geschuldet sein soll. Aber was genau ein Miata oder eine Miata jetzt sein soll, da kommen wir bei allem Wohlwollen auch an dieser Stelle nicht weiter. Es gibt wohl noch vereinzelt Hinweise darauf, dass Miata auch Bestandteil des biologischen Namens eines Nachtfalters ist, aber mit einem Nachtfalter hat jetzt dieses Automobil auch nicht so besonders viel zu tun. Eigentlich sieht es auch so aus, al s werde der Mazda MX-5 im Wesentlichen in den Vereinigten Staaten von Amerika unter dem Namen Miata vermarktet, Wie können auch nicht so ganz nachvollziehen, warum das wohl so sein könnte, aber wir nehmen es einfach einmal hin.Nun, wenn man sich die Aufdrucke in der Seitenansicht einmal ansieht und in Betracht zieht, dass der Mazda in der Nightburnerz-Reihe erschienen ist, dann kriegt die ganze Sache mit dem Nachtfalter dann doch wieder etwas näher. Dass auf der Seite NITTO aufgedruckt ist, verwundert nicht sehr. So, wie der Wagen aussieht, dürfte es sich ja um Mad 'Mike' Whiddetts Miata handeln, der wiederum selber zum Rotang Klan gezählt werden dürfte. All das lässt sich ja auch der Draufsicht auf das Fahrzeug entnehmen, aber wer dieser Mike ist und was es mit dem Rotang so alles auf sich hat, das wissen wir nicht. Wir wissen aber schon, dass diese Heck insbesondere mit seinem gewaltigen Heckflügel, fast schon den Weg in Richtung der Autoerotik weist. Obwohl: das ist ja wieder was ganz anderes. Jedenfalls dürfte der Rotang Klan viel Spaß an dem kleinen blauen Gefährt haben. Das sei ihnen gegönnt. Das Heck hat jedenfalls einen eindrucksvollen Diffusor. Ach, und wenn man jetzt einen Blick auf die Verpackung wirft, dann erkennt man, dass Mad Mike selbst auch unterschrieben hat.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. DTW90+

Dieser Mazda ist natürlich ein außergewöhnlich schönes Exemplar seiner Gattung. Der Mazda RX-7 mit der oben angegebenen Modellnummer kommt in einer wunderbaren blauen Farbe daher mit einem tüchtigen Metallisé-Effekt, der die Eleganz des Farbtones noch unterstreicht. Was ja fast schon ein bisschen schade wirkt, ist die Tatsache, dass leider die kleinen Blinker- und Standlichteinsätze nur leicht bedruckt sind. Wenn es hier gelungen wäre, ein kleines bisschen transparenten glasklaren Kunststoff mit in den Stoßfänger einzubauen, dann würde das diese Modell direkt in eine ganz andere Kategorie erheben. So kann man eben die Formensprache etwas auf sich wirken lassen. Aus der Karosserie sprechen im Prinzip auch die mittleren Neunzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts zu uns. Hier ist etwas softline-Design angebracht, da gibt es Klappscheinwerfer, aber nicht zu aufdringlich. Rundlichkeit dominiert im Großen und Ganzen, ohne dass das aber in Untersetztheit, Pummeligkeit oder Schwerfälligkeit ausarten würde. Auch die Klappscheinwerfer besitzen rundliche Aussparungen, und insgesamt wirkt das Fahrzeug recht harmonisch, da es auch nicht mehr über das doch etwas zu arg markant gezeichnete Heck der frühen Generationen verfügte. Der Aufdruck der Rückleuchten im Heckbereich wirkt im Übrigen auch recht stimmig, aber da beim original doch teils stark vom Kunststoff ein Akzent in der Rückenansicht gesetzt wird, hätte man sich dasselbe ja auch fast hier wünschen wollen. Schön sportlich ist dieser Mazda wohl auch unterwegs, und die Felgen runden das sportliche Äußere mit einem entsprechenden Look noch ab. Apropos Sportlichkeit - das Modell dieser Baureihe, also bis zum Jahre 1996 in Deutschland beziehungsweise international wohl bis 2002 kam mit üppig dimensionierten Wankelmotoren daher, die in ihrem Leistungsumfang ganz schön beeindruckend waren. Entsprechend fielen dann auch die erstaunlichen Fahrleistungen aus, mit denen der Mazda RX-7 zu beeindrucken wusste. Aus den rund 1398 ccm des Wankelmotors wurden bis zu 239 PS generiert, teilweise auch 280, und schon das kleinere Modell mit den 239 Pferdestärken beschleunigte von null auf hundert Stundenkilometer in lediglich 5,3 Sekunden.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. FJX67+

Das könnte ja fast ein Fahrzeug sein für Anhänger beziehungsweise Freundinnen und Freunde des Fußballbundesligisten Borussia Dortmund, denn zu der satten gelben Grundfarbe tritt hier noch ein kontrastierender schwarzer Tampodruck hinzu. Gut, es gibt auch noch einige weitere Elemente in einer anderen Farbe,nämlich Details in rotem Tampodruck, aber das ist ja vielleicht nur so ein bisschen Nebensache. Und wenn schon, das müsste man ja auch als Anhänger von Borussia Dortmund verpacken, dass da nicht nur schwarze und gelbe Elemente eine Rolle spielen. In der Seitenansicht dieses Mazda RX-7 von Hot Wheels merkt man eines sogleich: hier geht es um sportliche Ambitionen. Insbesondere die Aufdrucke vor der Tür geben doch starke Hinweise auf den intendierten Rennwagencharakter des Fahrzeuges. Das fängt zum Beispiel bei dem kleinen Aufdruck von RAVS an - ein Hersteller von sportlichen Leichtmetallrädern ganz besonderer Güte und optischer Qualitäten. Vielleicht sind ja sogar die diesem Modell beigefügten Felgen solcherart, dass sie an die Manufaktur RAVS erinnern sollen, auch wenn uns jetzt beim kursorischen Durchblättern der einschlägigen Kataloge (also sowohl derer von Hot Wheels als auch derer von RAVS ) auf Anhieb nichts dementsprechendes aufgefallen wäre. Als zweites Firmensignet fällt dasjenige von GReddy auf (das typographisch auch genau so geschrieben wird, weil es wohl die Worte great und eddy verschmelzen soll). Dieser japanische Hersteller von Tuningteilen für pfeilschnelle Automobile ist in Japan ebenfalls sehr bekannt. Tja, und dann ist dann natürlich noch das Signet von Hot Wheels dort angebracht, das ja auch ein Garant für pfeilschnelle Druckgussautomodelle ist. Auf einigen der Abbildungen im Internet lässt sich verifizieren, was auch bei uns in der Vergrößerung wahrnehmbar scheint. Es wirkt fast so, als seien die Drucke, mit denen die seitlichen Blinker beziehungsweise Reflektoren auf der Karosserie dargestellt werden sollen, so ein ganz kleines wenig verrutscht. Vielleicht täuscht uns aber auch nur unser trübes Auge, jedenfalls wirkt es so, als ob manche Exemplare mit treffsicheren Drucken versehen seien als andere. Und was de vermutlich japanischen Schriftzeichen auf der Fahrzeugseite bedeuten, da sind wir überfragt. Sehr schön in der Draufsicht ist aber die schwarze Motorhaube des Modells, seit je her ein Kennzeichen für besonders sportliche Fahrzeuge. Wie den Mazda RX-7.

Hot Wheels '95 Mazda RX-7. FYD04

Der schöne Mazda aus dem Jahre 1995 hat die fortlaufende Nummer 27/250. Er ist in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS" erschienen, wo er mit der Zahl 10/10 den krönenden Abschluss bildet. De Mazda RX-7 aus dem Jahre 1995 ist aber auch ein wunderschönes Fahrzeug, egal ob in der Straßenversion oder in der vorliegenden, der man anhand der Lackierung und der Dekorationen ja schon ansehen kann, was für eine Liebe zu Kleinigkeiten hinter der gesamten Aufmachung steckt. Die Grundfarbe des hier vorgestellten Mazda RX-7 von 1995 ist Tiefschwarz in glänzender Ausführung. Das steht dem kleinen Flitzer tatsächlich sehr gut zu Gesicht. Die Felgen hingegen, von denen man beim ersten Hinsehen annimmt, dass sie ebenfalls tiefschwarz lackiert sind, entpuppen sich bei näherem Hinsehen allerdings als dunkelgrau. Und das ist nun wirklich einmal ein gelungener ästhetischer Kniff, hier nämlich einen Kontrast einzusetzen, der fast schon keiner mehr ist. Während mancherorts an verschiedenen Modellen jetzt eine goldfarbene oder rotmetallic schimmernde Farbvariation an der Felge eingesetzt würde, verhält man sich hier zunächst sehr dezent. Dafür ist die Fahrzeuglackierung über und über mit den merkwürdigsten kleinen Herstellerlogos und Markensignets übersät. Da ist zum Beispiel dieses Logo, das aussieht wie ein W aus der Ritterzeit, mit dem wir aber gar nicht richtig etwas anfangen können, weil wir gar nicht wissen, was das nun eigentlich sein soll. Vielleicht ist es aber auch ein doppeltes M? Nun ja, und dazu kommen dann ja auch noch die japanischen Schriftzeichen, die wir nun beim allerbesten Willen nicht entziffern können. Daher wissen wir auch nicht, ob da möglicherweise etwas Beleidigendes steht. Die Reifenfirma Toyo Tires wirbt aber auf der Seite des Fahrzeuges ebenso wie die Firma Hot Wheels selbst. Und damit nicht genug, so findet sich auch der übergroße Schriftzug der Herstellerfirma Mazda in Originaldekor gleich mehrfach auf dem Fahrzeug. Dass das alles zum größten teil in blau auf schwarz gestaltet ist, trägt zu dem Eindruck eines Mitternachtsrennens noch zusätzlich bei.

Hot Wheels Mazda RX-7. BFC43.+

In der hier vorliegenden Version von Hot Wheels ist der Mazda RX-7 ein rotes Auto. Wenn das auch auf dn ersten Blick nichts Besonderes zu sein scheint, so kann man doch mit Fug und Recht sagen, dass das eine der Farbvarianten gewesen sein dürfte, mit der man dieses kleine aber feine Sportauto in der Wirklichkeit relativ häufig angetroffen haben dürfte. Und man muss sagen, dass man dazu ja nun wirklich genügend Zeit gehabt hat, denn das Auto wurde von der japanischen Firma Mazda ja immerhin in den Jahrzehnten zwischen 1978 und 2002 produziert und hergestellt. Dabei ist sich die Firma Mazda im Konzept bei zwei Eigenschaften des Fahrzeuges über die Jahre hinweg durchaus treu geblieben. So hat man den Mazda RX-7 eigentlich immer mit einem Wankelmotor ausgestattet, einer Erfindung, die auf den Konstrukteur Felix Wankel zurückgeht, nicht etwa, dass der Motor seinen Namen hätte, weil er herumwankelt, aber das sei hier nur einmal am Rande erwähnt. Die zweite Konstante, die sich über die Jahre bei diesem Fahrzeug gehalten hat, ist die Tatsache, dass alle Modelle mit einem Satz Klappscheinwerfern in der Front ausgestattet waren. Klappscheinwerfer machen ja echt etwas her, also rein von der optischen Anmutung und der gesamten Ästhetik des Fahrzeuges gesehen. Das wird auch den Reiz des Zweisitzers so ein wenig mit ausgemacht haben. Ja, apropos Reiz, also der Wagen ist hier von Hot Wheels natürlich in einer liebreizenden Metallicversion lackiert, und man hat ihm auch noch ein paar Streifen als Dekor verliehen, die wiederum in der so genannten freien Wildbahn eher nicht so häufig vorgekommen sein dürften. Na ja, so richtig wissen wir es ja natürlich dann doch nicht, denn eigentlich haben wir davon ja in der Wirklichkeit nie einen besessen. Dass die Motoren bis zum ende eine ganz schön große Bandbreite in der Leistung aufwiesen, macht einen ja doch erst einmal stutzig. Währen man mit doch bereits recht sportlichen 77 kW in der ersten und kleinsten Variante begonnen hatte, wurden es am Ende sogar bis zu 206 kW. Das ist natürlich eine ganze Menge.

Hot Wheels Mazda RX-7. DVB01+

Ja, das ist so ein kleiner möglicherweise wankelmotoriger, auf jeden Fall aber sehr schnittig wirkender Mazda RX-7. Er stammt aus der sehr schönen Reihe "Then and Now" von der Firma Hot Wheels, ide es sich darin zur Aufgabe gemacht hat, jeweils ein Fahrzeugpärchen aus sozusagen zwei verschiedenen Genrationen gemeinsam herauszubringen, um damit die Entwicklungssprünge, die es in den Jahren dazwischen gegeben hat beziehungsweise die Diskontinuitäten und Kontinuitäten, die bestehen, gebührend in Szene zu setzen. Wunderschön an diesem Modell ist natürlich die metallicblaue Farbe. In der Seitenansicht kann man das ganz schön deutlich erkenne, wie elegant, gleichzeitig aber auch sportlich so eine Lackierung wirkt. Die Details des Heckspoilers sowie des Frontspoilers kommen dadurch sehr schön zur Geltung. In der Seitenansicht zeigt sich aber auch schon der wunderhübsche Streifenaufdruck des Gefährtes. Hier hat man, und bei der Farbe Blau geht das unseres Erachtens in ganz harmonischer Hinsicht, eine Ton-in-Ton-Lackierung der Streifen vorzunehmen. Der breitere Teil des Streifens ist in einem schönen Türkis oder jedenfalls einem sehr ähnlichen Farbton gehalten, den schmaleren Teil macht ein blassblauer Streifen aus. Das wirkt zusammen wunderbar. Natürlich darf an der Seite, kurz hinter der Tür, auch das ebenfalls in blauer Farbe aufgedruckte Hot-Wheels-Logo nicht fehlen. So richtig scharf wirkt beim Mazda RX-7 allerdings die Frontansicht, finden wir hier in der Redaktion. Das sieht irgendwie aus wie eine Mischung aus Raumschiff und Raubfisch. Und auf der Motorhaube geht es ja auch weiter mit der schönen Ton-in-Ton-Lackierung. Der authentische Schriftzug der Firma Mazda ist dort auch aufgedruckt, aber das sieht man ja eigentlich in der Draufsicht alles noch viel besser. Sehr dominant wirkt dann ja auch der Heckspoiler, der von oben fast so wirkt, als sei er mehrere Quadratmeter groß vom Flächenbedarf her. Ja, so war das noch in den Achtzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Da kannte man auch beim Heck keine Gnade, es musste einfach wirken, als habe man mit einem großen, heißen Messer einen Stahlblock in einem Zuge schräg angeschnitten. Ja, das war eben die ästhetische Empfindung in der Zeit damals.

Hot Wheels Mazda RX-7. FYD25

Ebenfalls in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS" findet sich ein Mazda RX-7, der nicht aus dem Jahre 1995 stammt. Er ist dort in der Serie die Nummer 2/10. Fortlaufend trägt er die Nummer 167/250. Wenn wir das richtig sehen, haben manche der Mazda ja geradezu riesenhaft große Heckspoiler. Ja, und was sollen wir sagen? Bei diesem Automodell der Firma Hot Wheels ist es ebenso. Der Mazda RX-7 ist mit einem geradezu ausladenden Flügel versehen. Der gesamte Rest des Fahrzeuges fügt sich in diesen ersten Eindruck dann aber auch nahtlos ein. Hier sehen wir keine Spur von britischem respektive japanischem Understatement, sondern von einem testosterongeschwängerten Machogehabe erster Kajüte. Das ist aber in solch einem kleinen Maßstab, in dem sich der Mazda RX-7 hier befindet, sicherlich eine verzeihliche Sünde. Die Grundfarbe dieses Autos gehört zu den ganz großen Klassikern im Verbund der Rennfarben - eigentlich ist die Farbe Silber ja ganz charakteristisch im deutschen automobilen Rennsport, aber hier wurde sie als Grundfarbe der Lackierung dieses japanischen Flitzers gewählt, was sicherlich auch legititm ist. Eigentlich ist es ja eher eine Kennzeichen der Fahrzeuge, die in Rallye-Klassements unterwegs sind, dass sie eine schwarze Motorhaube haben, aber hier beim Mazda ist diese Lackierung auch sehr hübsch, obwohl dieses Fahzeug aller Wahrscheinlichekit nach eher auf der asphaltierten Straße als auf einer Schotterpiste unterwegs sein wird. Die Stoßdämpfer, die in dem Rennfahrzeug vermutlich eingebaut sind (immerhin ist einer der am deutlichsten zu Tage tretenden Sponsoren der Hersteller Koni), sollten es aber dennoch hergeben, dass man mit satter Straßenlage und dem steten Gefühl, das Fahrzeug in jeder Rennsituation sicher beherrschbar am Steuer lenken zu können, auf den Rennpisten dieser Welt unterwegs sein kann - aber vielleicht zieht es manchen ja auch mit solch einer aufgemotzten Kiste eher in den Straßenverkehr, wo es gilt, holde Wesen von dem jeweils präferierten Geschlecht zu beeindrucken, indem man mit röhrendem Auspuff um sie wirbt.

Hot Wheels Nissan / Datsun

Hot Wheels '17 Nissan GT-R (R35). DTW99+

Ist das noch orange oder schon rostrot? Jedenfalls steht eines fest, nämlich dass man sich an den Ausgaben dieses Fahrzeuges, die die Firma Hot Wheels jetzt so nacheinander auf den Markt bringt, wohl nicht richtig satt sehen kann. Am besten kauft man gleich alle. Als real existierendes Fahrzeug stellt der GT-R ja ohnehin einiges in den Schatten. Da sind Beschleunigungswerte von null auf hundert Stundenkilometer drin, dass einem Hören und Sehen vergehen. Aber das dürfte bei der stattlichen Anzahl an Pferdestärken auch kein Wunder sein, die hier unter der Motorhaube stecken. Nicht zu Unrecht ist dieser Nissan GT-R von Hot Wheels in der Reihe "HW NIGHTBURNERZ 2017" erschienen und zwar als Modell der Nummer 1/10, also sozusagen als Starter der Reihe. In der Seitenansicht ahnt man schon etwas von der Dynamik des Fahrzeuges. Aber man ahnt auch, dass die orangefarbene Metalliclackierung vielleicht etwas zu sparsam aufgetragen wurde, um auch die Einwölbungen beziehungsweise Vertiefungen der Druckgussform zu erreichen. An den Türen wird das so ein ganz klein wenig auffällig. Ein im besten Wortsinne starker Kontrast (also ein stark ausgeführter Kontrast) wird durch die tiefe Schwärze der Bodenplatte mit dem kräftigen Orange der Karosserie gebildet. Stark machen sich hier auch die schwarzen Leichtmetallräder bemerkbar, die das Bild abrunden. Blickt man in der Frontansicht des Nissan GT-R genauer auf die Details, dann erkennt man, dass die Tampobedruckung das charakteristische "R" nicht immer mit größter Zuverlässigkeit sauber an den ihm zustehenden Platz gebannt hat. Man kann Glück haben, dann hat man eine sehr saubere und präzise Ausführung, man kann aber auch durchaus weniger vom Schicksal begünstigt sein, dann hat man so ein verrutschtes Etwas vorliegen. Ähnliches gilt hier ja für das Heck des Fahrzeuges. Während die getönte Heckfensterscheibe wirklich gut wirkt und der kleine Heckspoiler dezent aber markant in Metall gegossen ist, lümmelt sich der Druck der Rückfahrscheinwerfer wieder so ein bisschen in der Gegend herum. Zwar sind da einige Glanzeffekte auszumachen, aber Anlass zu Verbesserungswünschen könnte es dennoch sein - wenn man nicht sagen müsste, dass bei einem solchen Fahrzeugpreis wie bei Hot Wheels alles schon angemessen realisiert wird.

Hot Wheels '17 Nissan GT-R (R35). DVC50+

Viel schneller und eleganter als mit diesem anthrazitfarbenen Renner geht es ja kaum, wenn man bei Nissan bleiben will. Und man ist ja vermutlich auch nicht umsonst von diesem Automobil auf den ersten Blick sehr frappiert, denn er hat ja wirklich mit einer motormäßigen Wucht aufzuwarten, die weit und breit ihresgleichen sucht. Dagegen fällt ja die Optik des Fahrzeuges eigentlich extrem unauffällig aus. Aber der Reihe nach. Der Nissan GT-R ist vermutlich der stärkste Nissan, den es derzeit für Geld und gute Worte zu kaufen gibt, bis hin zur Nismo-Ausführung. Die Leistung des Motors ist zwar noch in Ziffern und Worte zu fassen, aber sie ist tatsächlich fast schon jenseits von Gut und Böse. 570 Pferdestärken lauern hier unter der Haube, und die Beschleunigung von null auf hundert Stundenkilometer läuft ja quasi in einem Wimpernschlag ab. Ganze 2,8 Sekunden scheint man hier zu brauchen. Das geht ja schneller, als man sich versehen kann. Die beiden Spoiler vorne und hinten, die fallen in der Seitenansicht des Nissan GT-R ja bereits auf, aber die dezent aufgeblasenen Kotflügel vorne und hinten, die lassen einen noch etwas im unklaren über die wahre Leistung und Geschwindigkeit, die hier zu erreichen sind. In der Ansicht von vorne ist aber schon ein Eindruck davon zu gewinnen, dass der Nissan GT-R ein echter Kampfsportler sein soll. Ecken und Kanten dominieren, aber mit einem gewissen understatement. Dennoch könnte man Gefahr laufen, von dem Haifischmaul geschluckt zu werden, wenn die Geschwindigkeit zu groß wird. Die schwarzen Knopfaugen, die die Scheinwerfer darstellen und das kleine rote R in der Mitte der Motorhaube sind niedliche Details, die das Bild abrunden. Schön gemacht ist auch das Heck mit den aufgemalten Rückleuchten, wobei es j sogar fast so aussieht, als habe man sich bei dem Nissan GT-R sogar die Mähe gemacht, die Lichtreflexe in den Rückleuchten mit einzufangen. Das wirkt jedenfalls in sich stimmig, und es besteht Hoffnung, dass noch weitere schöne Ausgaben folgen.

Hot Wheels '71 Datsun 510. FYD14

Der Datsun 510 stammt aus der Reihe "NIGHTBURNERZ - 2019" und trägt dort die Nummer 8/10, während er fortlaufend im Jahr mit der Zahl 97/250 durchnummeriert ist. Er ist ein ganz interessanter Vertreter seiner Zunft, und manchmal sitze ich hier einer ganz großartigen Verwechslung auf. Ich verwechsele den Datsun 510 in schöner Regelmäßigkeit von weitem mit einem anderen Fahrzeug der unteren Mittelklasse dieser Ära, nämlich mit dem Fiat 131 mirafiori. Das Problem ist, dass diese nur wenige Jahre voneinander trennen, nämlich 1971 beim Datsun und 1964 beim Fiat. Dabei ist dieses Datsun offenbar als echter Rennwagen ausgelegt. Das erkennt man bereits an dem ersten Sponsorenaufdruck, der einem sofort ins Auge fällt. Na, und worum handelt es sich dabei? ganz genau richtig geraten - es handelt sich um den berühmten Rennfahrzeugsponsor MOMO. Ob jetzt in der Tat genau so ein Datsun 510 in den 1970er Jahren mit einem Aufdruck von MOMO (der berühmten italienischen Firma, die Autozubehör herstellt) gefahren ist, das muss an dieser Stelle einmal dahingestellt bleiben, jedenfalls ist es so, dass die Firma zu dieser Zeit bereits existiert hat, so dass jedenfalls eine Möglichkeit bestanden haben könnte. Vermutlich hätte dieser Sponsorenaufdruck jetzt tatsächlich besser zu dem italienischen Fahrzeug gepasst, an das ich immer denken muss, aber das sei an dieser Stelle einmal gleich. Der Datsun 510 jedenfalls sieht in dem hochglänzenden Rot ganz schön flott aus, und die Bedruckung in gelb und schwarz deckt schön und verleiht dem Fahrzeug wirklich etwas Flottes. Der typische Pfeil mit seinen Spitzen unterstreicht den Eindruck von Dynamik und Schnelligkeit noch zusätzlich. Und der pechschwarze kleine Frontspoiler, der aus de Bodengruppe hervorgeht, wirkt auf charmante Weise sportlich, ohne dass jetzt machomäßige Allüren in den Vordergrund gespielt würden. Was man auf beinahe verspielte Art und Wiese noch designtechnisch hier vollbracht hat, ist dass man das Gelb der Sponsorenbedruckung als umlaufenden Zierstreifen auf die Flanke der Felge aufgebracht hat. Das wirkt federleicht und sportlich zugleich.

Hot Wheels '71 Datsun Bluebird 510 Wagon. FBD29+

Ja, diese Datsuns! Sie kommen in allerhand Farben und Formen und im Jahre 1971, da sahen sie offenbar ziemlich klassisch aus und kamen ohne viel Geschnörkel und Zierrat daher, jedenfalls was die äußere Form der Karosserie angeht. Dabei muss man aber bereits in der Seitenansicht feststellen, dass hier eine wirklich nette Detailsache realisiert worden ist, wenn es nämlich um die Rückspiegel geht. So recht weiß man ja auch gar nicht warum, aber sie sind tatsächlich im vorderen Seitenbereich der Motorhaube befestigt, also dort, wo man unter modernen Umständen bestenfalls die Zusatzspiegel vermuten würde, die einem beim Manövrieren mit einem unübersichtlich großen Wohnanhänger oder dergleichen zur Seite stehen soll. Weiterhin fällt auf, dass das Fahrzeug, das ja in der Reihe "SURF'S UP 2017" als Fahrzeug 3/5 erschienen ist, laut seitlichem Aufdruck von der JNC Surf Patrol sein soll. So richtig ist uns hier nicht klar, was das jetzt genau sein soll. Aber über die aufgedruckte 71 freuen wir uns doch, gibt sie doch das Erscheinungsjahr des Modellvorbildes an. Gestaltet wurde das Fahrzeug von dem einflussreichen Designer Jun Imai, der ein paar unserer absoluten Lieblinge gestaltet hat, und dass hier wie heruntergekurbelt wirkende Seitenfenster und rot blitzende Chromfelgen die Seitenansicht abrunden, das macht schon viel Freude. In der Heckansicht wirkt dieser blaue Kombi natürlich wunderbar schlicht, denn hier spielt die halbrunden Heckklappe ihre ganze Eleganz aus. Wo aber Beleuchtung, Blinker und Rückfahrscheinwerfer sitzen sollen, da wundern wir uns als Betrachter doch sehr. eigentlich müssten diese Elemente beiderseits der Heckklappe sitzen, aber es könnte ja sein, dass das für ein Surfmobil irgendwie zu uncool wäre, wenn man solche Beleuchtungsteile in das Modell integriert hätte. Andererseits würde es dem Realismus des Fahrzeuges wohl auch in der Frontansicht gut tun, wenn die eigentlich lediglich in schwarzem Kunststoff und blauem Metall gearbeitete Frontpartie doch noch durch einige  Druckelemente aufgepeppt worden wäre. So hätte man sich vielleicht Scheinwerfer wünschen können oder einen schwarz gefärbten Kühlergrill, wenn das sich irgendwie hätte einrichten lassen.

Hot Wheels '82 Nissan Skyline R30, rot/schwarz. FJV44.+

Das sieht ja sehr gut aus mit dem Jahresbeginn 2018, denn da ist mit dem 1982er Nissan Skyline ein echter Klassiker der Landstraße auf dem Programm. Der Nissan Skyline hat seinerzeit ganz schön für Furore sorgen können, jedenfalls kann man sich das angesichts der Motorisierung und der Ausstattung vielleicht ein wenig so vorstellen. Er hat vom Äußeren her genau die Kantigkeit und die wenig gesandstrahlte Rauheit, die für das automobile Jahrzehnt der 1980er kennzeichnend gewesen ist. Die Version, die uns von unserem Lieblingsmodellautohersteller hier angeboten wird, ist möglicherweise von ihrem Äußeren her die Turbo-Variante, die mit einem ausgesprochen ansprechenden Motor daher kam. Was viele gar nicht einmal so genau wissen, ist, dass der Nissan Skyline des Jahres 1981, nämlich der R 30, das erste Serienfahrzeug der Welt war, das mit elektronisch verstellbaren Stoßdämpfern versehen war. jedenfalls müsste es so gewesen sein. Unsere Hand dafür ins Feuer legen wollen wir nicht. Wenn wir jetzt irgendwo noch einen Hinweis fänden, wie viel so ein Auto 1982 in Deutschland gekostet hätte, das wäre ja eine feine Sache. Vielleicht finden wir ja irgendwo im Internet einen Anhaltspunkt dafür. Anhaltspunkte für die Motorisierung des Ganzen findet man allerdings schon. Der RS 2000 Turbo (wenn es sich denn hier um ein Modell mit Turbolader handelt) ist mit nicht weniger als 205 PS, also in der neuen Währung 151 kW, um die Ecke gekommen. Damit ist sicherlich schon einmal ganz schön etwas zu erreichen und zu reißen gewesen, so jedenfalls könnte man versucht sein zu meinen. Leider schweigt das Internet in weiten Teilen dann, wenn es zum Beispiel um die Beschleunigung von o0 auf 100 Stundenkilometer des Nissan Skyline RS 2000 Turbo geht. Für irgendwelche Anhaltspunkte wären wir daher sehr dankbar. In späteren Versionen ist ja quasi ein kleines Rennauto aus dem Nissan Skyline geworden, aber dass der kantige Grobschädel bereits in seinen Genen das Zeug zum Brummer hat, kann man dem 1982er Modell schon sehr gut ansehen. Jedenfalls sind wir hier übereinstimmend dieser Meinung. Sehr gut gefällt uns auch, dass der kleine Nissan Skyline tatsächlich Scheinwerfereinsätze spendiert bekommen hat.

Hot Wheels '96 Nissan 180SX Type X. FJX70+

Schwarz wie die Nacht kommt dieser kleine Nissan 180SX daher, und das dürfte auch die angemessene Farbgebung sein, denn er scheint uns auch so einen rechten Schlafzimmerblick entwickelt zu haben. Apropos Schlafzimmerblick. In seiner ersten Ausgabe hat sich der Nissan 180SX wegen einer etwas, wie soll man sagen, markant gestalteten Frontpartie den Spitznamen "pig nose" für eben diese Frontpartie erworben. Es könnte sein, dass hier halt einfach die Tatsache gemeint war, dass es sich um zwei Lufteinlässe gehandelt hat, die in der Frontpartie lediglich durch einen etwas breiteren Steg getrennt waren und so den Eindruck eines Rüssels hinterlassen haben. Aber in der finalen Version war von dieser Rüsselartigkeit tatsächlich nichts mehr zu sehen. Die Version, die die Firma Hot Wheels hier für uns gestaltet hat, ist offenbar ein Automobil mit Ambitionen dazu, seine ganze Kraft auch in einem wahrhaften Rennen auszuprobieren. Und in Bezug auf die unter der Motorhaube befindliche Leistung ist festzuhalten, dass das verwendete Motoraggregat zumindest zur Abgabe einer Leistung von 175 Pferdestärken in der Lage gewesen sein muss.

Die Ansicht im Detail verrät es uns auch schon: einer der Sponsorenaufkleber ist von der Firma Advan. Das scheint us auch sehr passend zu sein, denn die Firma Advan ist der Radhersteller, de in irgendeiner Weise mit den Reifen von Yokohama verbunden ist. Damit aber ist doch alles wie aus einem Guss. Und die Räder dieses schönen Modelles von Hot Wheels sind doch in der Tat ziemliche Hingucker. Zum einen sind sie goldbelegt verchromt, zum anderen erkennt man bei näherem Hinsehen, dass sich tatsächlich kleine Speichen hinter den goldenen Scheiben verbergen.So viel Detail hätte man ja beim besten Willen nicht erwarten können. Die Heckpartie ist im übrigen auch sehr schön ausgeführt. Es gibt einen Heckspoiler und die Details wie die Rückleuchten und anderes sind recht deutlich herausgearbeitet, ohne dass sie aber noch einmal extra bedruckt worden wären.

Hot Wheels Custom Datsun 240Z. FJY95+

Dieser Datsun gehört wohl mit zu den ersten eigenständig wirkenden Sportwagen, die das Land Japan zunächst gebaut hat. Es ist tatsächlich vielleicht eines der Fahrzeuge, die von ihrer äußeren Anmutung gleichermaßen exotisch aussehen wie auch seltsam vertraut wirken. Wenn man sie Silhouette dieses Sportwagens betrachtet, so stellt man ja zunächst fest, dass er deutliche Anleihen bei solchen Klassikern genommen hat wie dem ikonischen Jaguar E-Type. Dennoch dürfte auch dieser Wagen, der sicherlich preislich in einer anderen Liga gespielt hat, heutzutage zu den gesuchtesten Sportwagen am Oldtimer-Markt gehören. In der Ausgabe, die Hot Wheels hier präsentiert, wird das Moment der sportlichen Eleganz noch betont. Wenn man sich die Silhouette des Fahrzeuges ansieht, stößt man auf die interessante goldene Bedruckung "Neo Kaido" beziehungsweise "Kaidohouse". Was das jetzt genau bedeutet, da kennen wir uns leider nicht gut genug aus, um hier eine befriedigende Antwort zu geben. Jedenfalls gibt es weitere Ausgaben des Datsun, die auch diesen Aufdruck tragen. Dieser Aufdruck und insbesondere der goldene Rahmen auf der Fahrzeugseite, sie beide korrespondieren mit dem goldenen Felgenring, der auf dem Rad aufgedruckt ist. Wunderbares Detail sind aber die vorne an der Seite der Motorhaube angesetzten Außenspiegel. Die Draufsicht lässt uns auch die schwarze Motorhaube würdigen, die in voller Pracht ein Symbol für die intendierte Sportlichkeit ist, da sie als Stilmittel insbesondere bei den zeitgenössischen Rallye- und Rennfahrzeugen eine Role gespielt hat. In der Frontansicht überzeugt insbesondere der zum tiefen metallic Rot schwarz kontrastierende Frontspoiler. Auch dieser betont noch einmal die sportliche Anlage des ganzen Fahrzeuges - mit rund 2,4 Litern Hubraum konnte der Datsun Ende der 1960er Jahre sicher auch in dieser Hinsicht überzeugen. Das Heck kommt wie gewohnt schnörkellos und geradlinig daher. Hier gibt es wenig auszusetzen, außer dass man in Bezug auf Detaillierung beziehungsweise Bedruckung ruhig noch den entscheidenden Schritt hätte weiter gehen könne - über einen Satz bedruckte Heckleuchten hätte sich das Fahrzeug sicherlich ebenso gefreut wie der kleine Hot-Wheels-Fan oder der Sammler. Aber irgendwo sind vermutlich Grenzen des preislich leistbaren.

Hot Wheels Datsun 620. DTX75+

Ein weißer Kleinlaster mit Rallyestreifen an der Seite, und das dann auch noch von Datsun, wen soll das denn schon beeindrucken? Na, man wird gar nicht mehr lange suchen müssen, denn jemanden zum Beeindrucken haben wir schon gefunden. Normalerweise können wir hier in der Redaktion zwar nicht behaupten, dass wir besonders auf Pickups stehen, aber dieser Nissan 620 ist doch ziemlich überzeugend. Wenn man sich die Seitenansicht einmal genauer ansieht, stellt man zum Beispiel fest, dass der dreifarbige Rallyestreifen eigentlich recht makellos ausgeführt ist. Dunkelblau, hellblau und letztlich rot ist er abgestuft, und man hat nicht das Gefühl, dass die Farben jetzt irgendwie besonders stark ineinander bluteten. Am Heck des Fahrzeuges, sozusagen am Ende der Pritsche, finden wir das Firmensignet von GReddy, was schon darauf hindeutet, dass hier sportliche Ambitionen am Werke sind, wenn man sich mit der Bedeutung dieser Firma auskennt. Es kann aber auch sein, dass der Pickup nur als so eine Art Lieferwagen für Tuningteile dienen soll. Schön gelungen ist auch die Präzision, mit der die seitlichen Reflektoren (beziehungsweise Blinker) durch ihre Bedruckung herausgestellt worden sind. Die Frontansicht lässt sozusagen tief blicken, und man wundert sich ein wenig. Normalerweise wäre doch ein Frontspoiler aus schwarzem Kunststoff und der Kühlergrill wäre verchromt. Jedenfalls kennt man diese Kombination derart schon seit langem. Aber hier wird der Spieß einfach einmal umgedreht: tiefschwarz liegt der Kühlergrill quasi in der Tiefe des Raumes, wohingegen der Frontspoiler sich chromblitzend in den Vordergrund spielen möchte. Das Heck kommt schlicht daher. Hier dominiert die klare Kante, wie man es sich beim Pickup so vorstellt - und weiß auf weiß ist der Schriftzug DATSUN (ja, in großen Druckbuchstaben) auf die Ladeklappe aufgeprägt. Das ist fotografisch nicht so ganz leicht wiederzugeben. In der Draufsicht offenbart sich noch ein niedliches Detail, nämlich dass der Boden der Pritsche mit Kunststoff ausgelegt ist, der in seiner tiefschwarzen Farbe den maximalen Kontrast zur weißen Lackierung des gesamten Fahrzeuges bildet.

Hot Wheels Fairlady 2000. DTW94+

Damals liefen die schönen kleinen Fairladys, oder, wie man in korrektem Englisch sagen beziehungsweise schreiben würde: "Fairladies", ja noch unter dem Label Datsun. Jetzt gibt es sie ja unter dem Namen Nissan. Aber dazwischen bestehen ja historisch recht enge Verbindungen, also was jetzt die Firmenlabels angeht. Ganz sicher sind wir uns hier nicht, aber eigentlich meinen wir vom Hörensagen gehört und gesagt zu haben, dass die Firma Nissan auch unter dem Namen Datsun wieder ein paar Autos vertreiben wolle. Oder auch nur eines. Oder vielleicht keines oder auch nur in Schwellenländern. Das bleibt ja vielleicht noch abzuwarten, jedenfalls können wir uns hier so lange den kleinen Datsun Fairlady 2000 von Hot Wheels anschauen. Er kommt mit einiger Bedruckung in einem schönen Farbenspiel von Eierschal und Eierbraun daher. Vielleicht auch eher rotbraun. Das bleibt dann dem geneigten Betrachter übrig zu entscheiden. Der Datsun Fairlady 2000 hatte hatte rund 2 Liter Hubraum und lief bis zu 193 km/h schnell. Er hatte offenbar ein sportliches Image beziehungsweise war er dazu gedacht, Datsun im Motorsport etwas mehr zu etablieren. Naja, ob das so richtig geklappt hat, wird die Geschichte entscheiden. Jedenfalls war die Marketingstrategie von Nissan (denen seit 1934 die Marke Datsun gehört) in den späten 1960er Jahren klar und man brachte mit dem Fairlady 2000 einen ausgesprochen preisgünstigen Sportwagen auf den Markt, der vermutlich in Nordamerika wie ein Bombe einschlagen sollte. Der Nachfolger des Nissan Fairlady, beziehungsweise, Verzeihung, des Datsun Fairlady, war ja schon die sehr populäre Datsun-Z-Reihe mit dem Z 240, der eben auch unter dem Namen Fairlady lief. Einen Datsun Z in schwarz hatte damals auch ein Nachbar von uns als ich klein war. Das war tatsächlich ein Auto mit extrem sportlicher Anmutung. Er hatte auch gehörig Pferdestärken unter der nicht enden wollenden Motorhaube - wenn ich das damals geahnt hätte, wie mich einmal auch die Leidenschaft für Slotcars in den Bann ziehen würde, hätte ich vermutlich sofort die Augen offen gehalten nach so einem Modell. Na ja, man kann ja auch nicht alles im Voraus wissen oder auch nur erahnen. Jedenfalls ist es schön, so ein kleines Modell jetzt in seiner Sammlung zu haben.

Hot Wheels Nissan 300ZX Twin Turbo. FYB73

Das ist natürlich ein schneeweißes Fahrzeug, wie es schneeweißer kaum noch geht, das die Firma Hot Wheels da in der Serie "NISSAN" mit der Nummer 3/5 vorgestellt hat, und in der Tat ist es auch ein Nissan 300ZX in schneeweißer Farbe. Vielleicht ist es sogar perlweiß, wie man den mit der Seriennummer 110/250 veröffentlichten Nissan 300ZX angestrichen hat. Dieser ist wieder von dem bekannten Designer Dimitri Schachmattow, besser bekannt als Dmitriy Shakhmatov, designt worden, und Herr Schachmattow hat einen guten Blick für diese Art Autos. Im Prinzip überzeugt dieser Nissan ja durch seine ausgeprägte Schlichtheit. Die äußeren Formen der Karosserie scheinen weitestgehend mit den Proportionen des originalen Vorbildes übereinzustimmen, was insgesamt beim Betrachter einen stimmigen Eindruck hinterlässt. Es dominieren hier, zumindest in der Frontansicht, die Farben Schwarz und Weiß, die bei Erbsenzählern ja nicht als Farben laufen. Aber man kann sie ja immerhin in der Farbabteilung beim Baumarkt kaufen. Wen das jetzt nicht überzeugt, dem ist eben nicht mehr zu helfen. Was aber wichtig ist: man hat natürlich dennoch nicht darauf verzichtet, diese Modell des Nissan 300 ZX großzügig mit Farbaufträgen im Tampondruckverfahren zu versehen. So zeigt sich in der Heckansicht ja, dass sogar vier Druckfarben eingesetzt worden zu sein scheinen. Die Rückleuchten und der Blinker sind in roter beziehungsweise oranger Farbe abgesetzt, alles ist in schwarzer Farbe eingerahmt, und die Typenbezeichnung sowie die Rückfahrscheinwerfer sind mit einem silberfarbenen Druck aufgebracht worden. Das sieht alles ganz so aus, wie man es von der zweiten Generation dieses Autos her kennt. Das Design ist unzweifelhaft ja in den späten 1980er Jahren entstanden, auch wenn der Wagen selbst bis ins Jahr 2000 gebaut worden ist. Bis zu 283 Pferdestärken verrichteten hier ihren Dienst, denn der Twin Turbo, der sich äußerlich nicht wesentlich von der regulären Variante unterschied, ist mit einem ganz schön aufgeladenen Aggregat dahergekommen. Entsprechend beeindruckend war daher auch die Endgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometern.

Hot Wheels Nissan Fairlady Z. FYF05

Dieser Nissan Fairlady ist in der eigens dafür geschaffenen Reihe "NISSAN" unter der krönenden Nummer 5/5 erschienen, trägt aber fortlaufend im Jahr die Nummer 54/250. Fairlady ist ja in einem einzigen Wort zusammen geschrieben, wie man das im Englischen ja eigentlich nicht vermuten würde, wenn man die Tendenz dieser Sprache zur Getrenntschreibung so betrachtet. Das entspricht ungefähr dem gleichen Geschreibsel, als wenn man im Deutschen in etwa schreiben würde "Schönefrau". Vielleicht aber auch "Schönfrau" oder etwas poetischer gleich "Schönsweib". Das mag als Nachname eigentlich gerade so noch durchgehen, aber als richtiges Wort im eigentlichen Sinne eben nicht. Na, wie dem auch sei, jedenfalls scheint das hübsche Auto hier die Designer der ganzen Sache bei der Firma Nissan eben an eine schöne Frau erinnert zuu haben, das ist ja irgendwie auch eine schöne Sache. Besser jedenfalls aus unserer Perspektive, als wenn man das Fahrzeug etwa "Uglylady" getauft hätte, denn das wäre dann in etwa so als "Hässlichefrau" oder "Hässlichfrau" rübergekommen. Nun ja, aber das ist uns ja zum Glück erspart geblieben. Überaus eitel kommt einem diese Ausgabe des Sportwagens von Nissan zum Glück auch nicht vor, denn sie ist relativ unifarben gehalten. Nun ja, wenn man von dem nicht ganz unwesentlichen Detail absieht, dass doch durchaus auch mehrere Zierstreifen auf der ansonsten relative einfarbig gehaltenen Karosserielackierung aufgebracht worden sind. Aber diese tragen auch eine relativ dezente Farbe, also kann man sich insgesamt des Eindruckes eben nicht erwehren, dass es sich hier um eine Art japanisches Understatement handel, das die Eigenständigkeit und Rasanz dieser Sportmaschine wieder etwas relativieren soll, indem es allzu große Aufmerksamkeit auf die äußere Formgebung zu vermeiden hilft. Richtig wegzudenken ist aber die verhältnismäßig hohe Motorleistung des Nissan Fairlady nicht. Bei dem Nissan Fairlady Z ist uns allerdings nicht so ganz klar, um welche Variante mit welchem Hubraum es sich handelte. Vom 240Z über den 260Z bis hin zum 280Z ist ja doch eine ganze Menge möglich gewesen. Vielleicht soll es hier ein 280Z mit 118 kW Leistung sein?

Hot Wheels Nissan Skyline 2000 GT-R. FJX88.+

Hier sieht es ja so aus, dass wir uns bei der Firma Mattel unter der Marke Hot Wheels in einem Bereich bewegen, in dem uns mancherlei Modell in vielfältiger Verwandlung wieder erscheint. Hier ist es ein Nissan, und er leitet die Reihe THEN AND NOW 2018 ein, denn das ist unschwer daran zu erkennen, dass man ihn mit der einleitenden Nummer 1/10 versehen hat. Gleichzeitig trägt er in der Jahresreihenfolge, die in ihrer Größe doch ambitionierter als normal erscheint, die Nummer 118/365. Eine vermutlich für diesen Nissan sehr klassische Farbe wurde hier ausgewählt, die auch wiederum zu vielen Hot-Wheels-typischen Farbkompositionen passt. Ganz oft wird ja eine Art metallisches Dunkelblau, das auch hier zur Anwendung gekommen ist, mit den Farben Orange und Rot geschickt in einen funktionierenden Kontrast gebracht. Hier bliebt es allerdings dabei, dass man sich ganz auf die dunkelblaue Metallicfarbe konzentrieren kann., In der Seitenansicht fallen die präzise aufgebrachten Rahmungen und Aufdrucke von Signets auf, die in einer helleren Schattierung, immer noch aber in blauer Farbe, auf den Wagen aufgebracht wurden. Sie wirken aus heutiger Sicht betrachtet, ausgesprochen retromäßig, was aber auch ganz im Sinne der historischen Betrachtung korrekt wäre, denn dieser Nissan Skyline weist ja in der tat einige Jahre in die Vergangenheit zurück. Dass sogar der Tankdeckel und mit ihm die ganze Tanköffnung eingefasst wurden und auch der Schriftzug Skyline in dieser Farbe gesetzt ist, wirkt gleichermaßen komponiert und sorglos. Ein sehr charmante Detail in der Seitenansicht ist allerdings, dass man hier bei diesem Nissan in der Seitenansicht daran gedacht hat, den Blinker ebenfalls in oranger Farbe zu bedrucken. Damit hat man eine Liebe zum kleinen Detail bewiesen, die nicht immer selbstverständlich ist. In der Heckansicht ist es daher auch so, dass sich hier eine Detaillierung fortsetzt, die man sich bei manchen anderen Modellen in ähnlicher Form gewünscht hätte. Die Heckleuchten sind wirklich sehr präzise und hübsch ausgestaltet.

Hot Wheels Nissan Skyline GT-R (BNR32). FYB74.+

Dieser Nissan Skyline ist offensichtlich mit großer Sorgfalt gemacht, da er auch in ein dem Namen her recht angemessene und exklusive Reihe eingefügt werden soll, denn es scheint so, als ob Hot Wheels hier eine eigene Reihe der Firma Nissan widmen wollte, denn der schöne Skyline GT-R ist der Reihe NISSAN 2019 zugeordnet, wo er die Nummer 4/5 erhalten hat. Die fortlaufende Nummerierung des Jahrgangs aber lautet hier bei diesem Modell auf 1/250, das heißt, dass wir hier tatsächlich das erste Modell des Modelljahres 2019 erwischt haben, was ja auch ein einigermaßener Grund zu Stolz und Anlass zur Freude sein kann, wenn man sich ein wenig als Sammler fühlen will. Bei dem Nissan Skyline hat man sich aber auch ordentlich ins Zeug gelegt. Bereits in der Seitenansicht ist zu erkennen, dass man die sportlichen Ambitionen, die die Firma Nissan bei der Entwicklung dieses Fahrzeuges gehabt haben kann, durchaus in Wort und Tat unterstützt. Einerseits haben wir da einen Sponsorenaufdruck, der uns so auch im Motorsport begegnen könnte, nämlich einen sehr präzise angebrachten weißen Aufdruck "Yokohama", der sogar das gestreifte rote "Y" als charakteristisches Kennzeichen mit sich führt. Eine dünne weiße Linie ziert die Seitenlinie. Und die sportlich anmutenden Speichenfelgen sind mit einem glänzenden verchromten Rand versehen, und alles ist auf einem schönen metallicblauen Lackuntergrund angebracht. Die Heckansicht macht die Freude dann aber erst richtig komplett, denn es ist ja so, dass man nicht immer solch schön bedruckte Heckleuchten verzeichnen kann. Der kleine präzise Aufdruck mit der Aufschrift GT-R auf der Heckklappe unterstreicht einmal mehr die sportlichen Ambitionen des Modells, hebt aber auch hervor, dass man sich bei Mattel ja wirklich ins Zeug legen kann, wenn es darum geht, sorgfältige Tamponbedruckungen anzubringen. Was jetzt natürlich noch die Freude des Sammlerherzen komplettiert hätte, wäre ja, dass man in der Frontansicht vielleicht noch die Scheinwerfer hätte versilbern können, denn der Eindruck, den die Front hinterlässt, bleibt ja in der Tat hinter dem Heck zurück.

Hot Wheels Nissan Skyline RS [KDR30]. FYD11

Mit der fortlaufenden Nummer 48/250 ist dieser ganz besondere Nissan Skyline in der Reihe "NIGHTBURNERZ" auf die Eröffnungsposition geraten, denn er kommt hier als Nummer 1/10 an den Start. Das hat er sich aber auch redlich verdient. Der Nissan Skyline RS, den uns Hot Wheels hier präsentiert ist ein R30er, also dasjenige Modell, das von Nissan in den Jahren 1981 bis 1985 auf den Markt gebracht und produziert hat. Was die technischen Spezifikationen angeht, hilft uns die Firma Hot Wheels mittels eines kleinen Aufdruckes noch ein kleines bisschen weiter auf die Sprünge, denn man kann an der dezenten goldfarbenen Bedruckung auf der Fahrzeugseite ablesen, dass es sich bei dem hier vorgestellten Fahrzeug sogar um einen Nissan Skyline RS Turbo handelt. Das bedeutet für die technischen Daten ja doch einiges, denn der Motor, mit dem dieser Nissan Skyline seinerzeit ausgestattet worden ist, hat in der Turbolader-Version nicht weniger als 205 Pferdestärken aufweisen können. Das ist nun allerdings nicht ganz so aufschlussreich für die Höchstgeschwindigkeit, wie man es vielleicht auf den allerersten Blick hätte annehmen können, denn ab den 145 Pferdestärken aufwärts ist nicht mehr viel zu holen, das über 180 Stundenkilometer hinausgeht. Das ist etwas, was der recht ähnlich aussehende Fiat 131 Sport auch mit 115 PS vollbracht hat. Aber vielleicht sind es ja die überragenden Beschleunigungswerte, die für den Nissan sprechen würden.Optisch macht dieses kleine Sportwagenmodell von Hot Wheels natürlich unbestritten einiges her. Das Gesicht des Fahrzeuges blickt beinahe grimmig drein, jedenfalls macht es einen gleichzeitig nüchternen und wild entschlossenen Eindruck. Dazu trägt wohl auch der starke Farbkontrast zwischen dem Weiß der oberen Hälfte der Karosserielackierung und dem tiefen Schwarz der unteren Hälfte bei. Darüber schweben dann federleicht die beiden Zierstreifen in rot und schwarz, die sich in der Gestaltung der Räder widerspiegeln. Die pechschwarzen Felgen sind mit einer kleinen roten Umrandung versehen worden. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem Heck des Nissan Skyline. Hier haben die Designer sich selbst übertroffen.

Hot Wheels Toyota

Hot Wheels Toyota 2000 GT. BFD66.+

Schwarz wie die Nacht kommt dieser Toyota 2000 GT daher, dessen numerische Bezeichnung zum Zeitpunkt seines Erscheinens sicherlich diese mit dem Jahre 2000 verbundenen allgegenwärtigen Zukunftsfantasien des 20. Jahrhunderts aufruft, gleichzeitig aber auch in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Hubraum des Wagens stehen könnte. Das Modell wurde erstmals auf einem Automobilsalon im Jahre 1965 präsentiert, und es wirkt für damalige Verhältnisse doch ziemlich sportlich. Und tatsächlich hatte der Wagen auch einen Motor mit 2000 cm³ Hubraum, vielleicht nicht auf den Kubikzentimeter genau, aber doch ziemlich exakt. Was den Automobilenthusiasten jetzt doch noch ein bisschen mehr interessiert, ist ja an sich die Frage, ob so ein sportliches Auto mit solch einer geschwungenen Linie und immerhin fast zwei Litern Hubraum im Jahre 1965 denn auch anständig Pferdchen unter der Motorhaube hat. Und was zeigt da ein Blick auf das Datenblatt? Es sind rund 110 kW, die da unter der Haube stecken, und sie beschleunigen den Wagen auf eine Endgeschwindigkeit von 220 Stundenkilometern, was schon eine ziemlich hohe Endgeschwindigkeit ist. Aber die Frage nach den Pferdchen? Ach so, umgerechnet in die mittlerweile nicht mehr offizielle Leistungsangabe Pferdestärken bedeutet das, dass so ziemlich genau einhundertfünfzig Rösser im Triebwerk ihre Arbeit verrichten. Ja, da muss man doch sagen, dass Hot Wheels mit den schönen roten und weißen Streifen auf der schwarz lackierten Karosserie schon den richtigen Schritt getan haben, um der sportlich-rasanten Anmutung den letzten Schliff zu geben. Denn bereits das nachtschwarz macht es ja unmöglich daran vorbeizusehen, dass hier ein wirklich ästhetisch gelungenes, panthergleiches Fahrzeug um die Ecke rast, das den Zuschauer beziehungsweise die Zuschauerin in Staunen und Freude versetzt. Vielleicht haben die Japaner sogar Anleihen bei der klassischen Form des Jaguar E-Type genommen, als sie die geschwungene Seitenlinie entwarfen, vielleicht liegt das Vorbild aber auch bei den italienischen Sportwagen dieser Zeit, wie zum Beispiel bei Ferrari - so recht will man es nicht sagen können, aber der schöne Toyota 2000 GT mit seinen 1998 Kubikzentimetern Hubraum macht doch einfach viel Freude.

Hot Wheels Toyota 2000 GT. BFF53.+

Es ist ja jetzt bereits durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Firma Hot Wheels von diesem herrlichen Toyota bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Vielzahl mehr Modelle hergestellt hat als jemals in der Wirklichkeit vom Toyota 2000 GT produziert wurden, denn der Wagen ist, obwohl er sich unter Automobilsammlern großer Beliebtheit erfreut, nur in sehr begrenzter Stückzahl von Toyota gebaut worden. Wenn unsere Aufzeichnungen uns nicht durchgängig und vollständig trügen, dann ist es so, dass vielleicht maximal nur etwas mehr als 350 Einheiten von diesem Fahrzeug überhaupt auf den Markt gekommen sind. Das wird vermutlich mit einer einzigen Auflage von Hot Wheels schon mehrfach in den Schatten gestellt. Aber so genau weiß man das eben nicht. jedenfalls kommt das Automodell von Hot Wheels in einem interessanten Gelb daher, das, wenn man so etwas von einem Gelb sagen kann, fast etwas technisch-unterkühlt wirkt, aber es verleiht dem sportlichen Wagen, der ja vom Design her schon ein wenig dem klassischen Jaguar E-Tape nachempfunden wurde, eine flotte Anmutung. Dazu kommen noch die kontrastfarbenen Streifen auf der Motorhaube, die über das Fahrzeug verlaufen und auch die Seiten nicht unbeeindruckt lassen. Ob jetzt diese Version die schönere ist, oder ob es die Version in schwarzer Lackierung ist, das lassen wir an dieser Stelle einmal offen und überlassen die Qual der Wahl ganz denjenigen, die wie wir im Zweifelsfall beide Versionen sammeln wollen und schön finden. Jedenfalls kann man sie maximal unterscheiden, denn gelb und schwarz sehen schon sehr unterschiedlich beim Auto aus. Sehr schön ist aber, dass auch die gelbe Version in der Wirklichkeit wahrscheinlich 220 Stundenkilometer schnell über die Rennbahn rasen konnte. Das ist ja durchaus eine sehr ernst zu nehmende Geschwindigkeit, mit der man auch heute noch manches Auto in den Schatten stellen kann. In den Windschatten sozusagen, wenn an dieser Stelle einmal ein Kalauer erlaubt sein darf. Aber bei aller Begeisterung für das Automobil soll ja auch der Humor nicht zu kurz kommen.

Hot Wheels Toyota AE-86 Corolla. BFF01.+

Ja, das ist ein großer Klassiker, der Corolla von Toyota und vielleicht gehört der irgendwann auch einmal in die erlauchte Riege der zuverlässigen Kleinwagen, die mit am meisten auf der Welt verkauft worden sind, denn die Bezeichnung Corolla ist ja auch schon sehr lange in den Händen des Konzerns. In der hier von Hot Wheels auf den Markt gebrachten Version mit der schönen silbrig glänzenden Metalliclackierung und den rallyemäßig anmutenden Streifen auf den Seitenflächen des Fahrzeuges, die so ein bisschen aussehen wie die Farben der Nationalflagge der Bundesrepublik Deutschland, denn sie kommen so ein bisschen in schwarz-rot-gold daher, wirkt der Kompaktwagen gleichzeitig kantig genug, um ein wenig die Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit widerzuspiegeln, mit der der Name Toyota ja durchaus in einiger Verbindung steht und parallel dazu wirkt er auch noch optisch frech genug, um einige Sportlichkeit anzudeuten. jetzt müssen wir natürlich nicht den Fehler machen zu denken, dass die Art von Sportlichkeit, die damals zu erreichen war, in genauerer Beziehung zur heutigen Sportlichkeit von Fahrzeugen stehen könnte, denn der AE-86 ist ja so ungefähr in den Jahren 1983 bis 1987 auf dem Markt gewesen, also da kann man natürlich keinen Vergleich zu modernen Motoren ziehen, aber dennoch überzeugen die Eckwerte ja den Enthusiasten japanischer Autos. Der AE-86 hat ja sowohl bei Tourenwagenmeisterschaften mitgemacht als dass er auch eine flitzige Kiste für den regulären Autofahrer war, der sich die Garage mit einem kleinen japanischen Flitzer schmücken konnte. Die Maschine hatte normalerweise 1,6 Liter Hubraum und war ein Vierzylinder. Zwischen 87 und 112 Pferdestärken ließen sich je nach Motorisierung schon von dem Automobil erwarten, und das liest sich für damalige Verhältnisse gar nicht einmal so schlecht. Es ist wohl sogar so schön gewesen, dass Toyota in jüngerer Vergangenheit noch einmal ein Modell gebaut hat, das auch sehr sportliche Ambitionen hat und die Ziffern 8 und 6 im Namen führt, nämlich ist dies ja beim Toyota GT86 der Falle. Damit sieht man, dass sich Hot Wheels hier ein Modell herausgesucht hat, das durchaus eine Tradition zu vertreten hat.

Hot Wheels Toyota AE-86 Corolla. CFJ16.+

Mit dieser Lackierung an einem schönen und gleichzeitig flotten Modell des Toyota Corolla AE-86 beweist Hot Wheels, dass diese Modellautofirma die Ambitionen durchaus ernst nimmt, die offensichtlich damals wie heute mit dieser Baureihe verbunden gewesen sind beziehungsweise verbunden werden. Der Toyota Corolla in dieser Variante, der ein Kind der späten 1980er Jahre ist (vielmehr ist er in den Jahren 1983-1987 in dieser Form erschienen), hat viel dazu beigetragen, Toyota als einen Hersteller flitziger Automobile für den gar nicht mal so unvernünftig agierenden Geldbeutelbesitzer zu etablieren. Vermutlich ist der Corolla damals in Europa beziehungsweise spezifischer noch in der Bundesrepublik Deutschland eines derjenigen Automobile gewesen, die in direkter Konkurrenz zu dem für deutsche Verhältnisse eigentlich wohl als recht sensationell zu beschreibenden Volkswagen Golf GTi gewesen, wobei wir uns hier ja immer fragen, welche der Buchstaben in dem Kürzel GTi denn jetzt wirklich groß zu schrieben sind. Es ist jetzt wohl den Fans überlassen zu überlegen, wie es so um die relativen Sprintfähigkeiten des Toyota Corolla AE-86 im Vergleich zum Volkswagen Golf bestellt ist, aber da mischen wir uns lieber nicht ein, sondern konzentrieren uns auf den kleinen Wagen, den wir durch einen Kauf beim Spielwarenhändler unseres Vertrauens in den Händen halten. Und da wird bereits durch die knallrote Lackierung angedeutet, was hier Sache sein soll, nämlich dass hier eine Variante des Toyota Corolla ins Spiel kommt, die echte Ambitionen auf den automobilen Rennsport hat. Zwar sind die eleganten Klappscheinwerfer noch nicht ausgefahren, aber die rote Farbe in Tateinheit mit der Startnummer 323 (ulkigerweise ist der Mazda 323 auch in diesem Zeitraum produziert worden, in dem es den Corolla AE-86 gab) legt doch nahe, dass man hier dem Spiel des Motors einmal freien Lauf lassen wollte. Die Aufschrift des Sponsors auf der Seite des Fahrzeuges, GReddy, macht auch klar, dass es sich hier um ein aufgemotztes, leistungsstärkere Version handeln soll. Wir sind uns zwar nicht ganz sicher, ob es in der Tat einmal einen solchen Toyota gab, der in der Wirklichkeit exakt so aussah, aber wenn es ihn nicht gegeben hat, so hätte es ihn geben sollen.

Hot Wheels Toyota Supra. BFC44.+

Der hier von der Firma Hot Wheels vorgelegte Toyota Supra macht aus seinen verborgenen Ambitionen kein Hehl, doch als ein ziemlich schneller Sportwagen mit einer entsprechend ansprechenden Anmutung um die Kurve geflitzt zu kommen, wenn ihm und dem Fahrer danach ist, und wenn das Wetter stimmt und die Reifen für die nötige Bodenhaftung sorgen, die man auch durch eine enger gezirkelte Kurve durchhalten kann, um nicht auf dem Scheitelpunkt der Kurve ausgerechnet den vollständigen Abflug zu proben, sondern mehr so wie der geölte Blitz um die Ecke zu fegen, so dass den Zuschauerinnen und Zuschauern Hören und Sehen vergeht, wenn sie nicht schon vom röhrenden Sound des kernigen Sechszylinders vorher taub und schwummrig geworden sind. Die zweifarbige Ausführung hier tut ihr Übriges dazu, damit auf keinen Fall der Eindruck entsteht, hier handele s sich nur um ein windiges Straßenmodell ohne irgendwelche weiter gehenden Ambitionen auf das Podestchen beim Autorennen. Zwar hat der Wagen keinerlei Startnummern, die darauf hindeuten würden, dass er tatsächlich bei einem in irgendeiner Weise offiziellen oder von den Autoritäten positiv sanktionierten Autorennen teilgenommen hätte oder auch nur mit dem Gedanken an eine Startposition gespielt worden wäre, aber das lässt ja natürlich nur den einen Schluss zu, nämlich dass hier ein echter Streetfighter ins Rennen geschickt wird, der am Rande der Legalität operierend gegen andere Automobilenthusiasten antritt, wenn die Sonne so langsam untergeht und der Asphalt noch von der Hitze des Tages flimmert, die Damen die Bikinis gegen das kleine Schwarze tauschen und die Herrn mit tief ins Gesicht gezogenen Sonnenrillen die Bleifüße um die Gaspedale schmeicheln lassen und der Herr Streifenpolizist zwei bis drei Augen zudrückt, wenn in seinem Revier die heiß laufenden Herren ihre Straßenrennen austragen. Natürlich ist all dies aufs Schärfste zu verurteilen, deswegen gehen wir ja auch nur hin und nehmen diesen Traum in blau und türkis als Miniaturmodell, setzen ihn auf die Bahnschienen und träumen uns nach Miami, im Geiste die Hitze und das Röhren der Motoren verspürend.

Hot Wheels Toyota Supra. CFH90.+

Ja, ein Toyota Supra,das ist einmal ein Fahrzeug des japanischen Autoriesen Toyota, das nicht nur an Vernunft und Verstand appelliert, sondern auch so ein bisschen das Herz mit auf die Reise nimmt. Wenn es sonst auch im hause Toyota sehr nüchtern zur Sache geht, so hat sich das Haus doch mit dem Modell des Toyota Supra ein Automobil ausgedacht, bei dem Vernünftigkeitserwägungen eher eine untergeordnete Rolle spielen, wenn nicht sogar die sprichwörtliche zweite Geige. Ohne Übertreibung könnte man hier ja sogar sagen, dass hier maximal die dritte oder vierte Geige gespielt wird, also von der Vernunft. Seit den 1970er Jahren war ja der Toyota Supra auf dem Markt, der zunächst ein Modell war, das vom auch schon bereits ziemlich sportlichen Toyota Celica abgeleitet war. Hier bei dem vorliegenden roten Modell mit dem flotten Hot-Wheels-Aufdruck in vielen Farben auf der Seite ist es aber so, dass es sich um dasjenige Modell handelt, das von ca. 1993 bis 2002 produziert wurde, und das in technischer Hinsicht unter der internen Bezeichnung JZA80 läuft. Die Ottomotoren, die hier eingesetzt wurden, lassen natürlich das Herz des kleinen Fans flotter Automobile schnell einen Schritt schneller schlagen, da es hier so um die 2997cm³ Hubraum sind, die verbaut wurden und die sich auf 6 schicke kleine Zylinderlein verteilen dürfen. und wenn der Sechszylinder erst einmal zu schnurren anfängt, was kommt dann aus dem Auspuff heraus? Genau, die Abgase von bis zu 330 Pferdestärken. Das ist in Pferdeäpfeln ausgedrückt schon ein ganz schöner Haufen. Aber seien wir doch einmal ehrlich, auch wenn man sich 330 Pferde vor die Kutsche schnallt, die bringen die Kutsche doch niemals auf annähernd ähnliche Geschwindigkeiten wie den Toyota Supra, was die inhärente Überlegenheit des Verbrennungsmotors verdeutlicht. Allerdings würde man wohl auch lieber mehr Pferdeäpfel auf der Welt sehen als Abgase. Naja, wie dem auch sei, jedenfalls kann ein Toyota Supra Spitzengeschwindigkeiten von vielen Stundenkilometern erreichen. Nämlich so um die 245-250 km/h. Das ist durchaus beeindruckend und entspricht ungefähr dem, was mit dem am stärksten ausgestatteten Fiat Coupé zu erreichen war.

Hot Wheels Toyota Supra. DHX55+

Der Toyota Supra ist unter den japanische Sportwagen ja bekanntliche in Dauerbrenner, und Hot Wheels hat ihn hier in der Reihe "HW SPEED GRAPHICS 2016" als Modell 2/10. Vielleicht ist dies auch eine derjenigen Ausgaben, die unter den Fans als "heißeste Version" gehandelt werden könnte. Jedenfalls ist dieser Toyota Supra ein echter Hingucker. In der Seitenansicht sieht man schon, was uns die Firma Hot Wheels da mit ihrem Toyota Supra beschert. Es fängt ja damit an, dass unerhörter Weise die beiden verchromten Felgen des Vorderrades und des Hinterrades unterschiedliche Farbtöne haben, nämlich silber und gold. Das ist doch eigentlich unerhört frech, sieht aber verflixt gut aus bei diesem Fahrzeug. Und dann sind da auch noch die knallorangen Fensterscheiben des Sportwagens, die sich kontrastierend leuchtend vom schwarzen Lack der Karosserie und ihren dunkelblauen Bedruckungen abheben. Wer darin sitzt, der fühlt sich ja so, als ob er beständig in den Sonnenuntergang reiten würde. Sponsorenaufdrucke wie der von Nitto runden die Sache ab. Und natürlich darf auch ein Hot-Wheels-Logo nicht fehlen, welches ungewöhnlicher Weise in weißer Farbe gehalten ist, wo es doch sonst in gelb und rot leuchten würde. Die Ansicht des Hecks dieses Toyota Supra wird vom gewaltigen Heckflügel beziehungsweise Heckspoiler dominiert. Der Rest ist pechschwarz wie die Nacht, die klaren Linien und Kanten sind kaum mehr auszumachen, weil alles nur noch schwarz glänzt wie Klavierlack. Und über allem thront das orange Heckfenster. Das schindet natürlich mächtig Eindruck, und gemessen an den Fahrleistungen dieses Sportwagens ist es wahrscheinlich einigermaßen berechtigt anzunehmen, dass man solch einen Toyota Supra wohl auch häufiger  lediglich von hinten zu sehen bekommen wird. So schade ist das ja eigentlich nicht, denn das sieht alles schon von hinten sehr überzeugend aus. Die Front ist natürlich auch ziemlich interessant, insbesondere die großen Lufteinlässe in der Frontschürze. Da kommt dann vermutlich der benötigte Luftzug auf, den man braucht, um das Aggregat im richtigen Temperaturbereich zu halten.

Hot Wheels diverse JPN

Hot Wheels '16 Honda Civic Type R. DTW88+

Der Honda Civic hat ja einen Ruf wie Donnerhall, denn er ist ein ganz schön ausgefallener Bursche vom Design her. Manchen ist er wohl zu raumschiffähnlich, andere fahren aber gerade darauf voll ab. Das Modell von Hot Wheels stellt einen der moderneren Honda Civic dar, nämlich so, wie er im Jahre 2016 auf den Markt gekommen ist. Warum gilt das als "modern" beziehungsweise "moderner"? Nun ja, der Honda Civic ist im Prinzip eine ziemlich lange Baureihe. Mit dem Civic 1200 hat in Japan alles angefangen, so etwa im Jahre 1972. Aber bis zum Honda Civic Type-R war es da noch ein sehr langer Weg, denn diese betont sportliche Variante des Civic hat erst im Jahr 2015 das Fließband verlassen. Nun ja, eigentlich stimmt das nicht. Den Type R als vom regulären Civic abgeleitete Sportversion gibt es seit 1997, aber der hier gezeigte, der hat seinen Ursprung 2015. Bei knapp 2 Litern Hubraum kommt der Type R auf eine recht sensationelle Leistung von 228 kW, also in alter Rechnung 310 PS. Das reicht für eine Beschleunigung von 0-100 Stundenkilometer in nur 5,7 Sekunden und einer Endgeschwindigkeit von 270 km/h. Ja, da sollte man dann aus Gründen der Unfallvermeidung nicht unbedingt mehr den Kopf aus dem Seitenfenster halten. Die Seitenansicht diese Modelles von Hot Wheels bringt uns einige Details ans Licht. Auf der einen Seit e dürfte es sich bei der angestrebten Farbe um das so genannte Championship White handeln, also um eine der Farbvarianten, die für den Honda Civi Type R angeboten werden. Dann offenbart die Seitenansicht auch einige der aufwendig gestalteten aerodynamischen Anbauten des Fahrzeuges. Diese befinden sich ja sowohl im unteren Bereich der Fahrzeugfront als auch im Heckbereich. Besonders markant tritt natürlich der Heckflügel hervor. Abgerundet wird der Eindruck durch den schönen roten Felgenrand, den die Firma Hot WHeels dem Honda spendiert. In der Frontansicht kommt erst gar kein Zweifel darüber auf, dass der Type R ein echter Macker sein will beziehungsweise ein Aufmupf erster Kategorie. Große Lufteinlässe dominieren in der unteren Hälfte der Fahrzeugfront, und das Logo von Honda im Kühlergrill ist groß, rot und markant angebracht, um deutlich in Erscheinung zu treten. Und zum Heck, da fällt uns gar nichts anderes mehr ein als das alte Zitat von Sun Ra: "Space is the place."

Hot Wheels 1985 Honda CR-X. FKD-23

Dieser kleine Honda CR-X von Hot Wheels eröffnet die Serie Honda 2017 oder 2018, so recht sicher sind wir uns da auch nach einer gewissen archivarischen Einarbeitungszeit nicht. Und ob damit dann 70 Jahre Honda gefeiert werden, was doch eigentlich 2016 gewesen sein müsste? So genau sind wir uns auch da nicht sicher. Jedenfalls ist der Honda CR-X immer schon ein kleiner Flitzer gewesen, und das kommt auch in der Variante, die uns die Firma Hot Wheels hier präsentiert, sehr schön zum Ausdruck. Die Seitenansicht zeigt schon, worum es hier geht, denn die 85 auf der Tür, die das Jahr 1985 repräsentieren soll, kommt hier sehr schön zum Vorschein. Der Druck mit der weißen und schwarzen Tamponausführung ist auch mit großer Präzision ausgeführt, und die nach hinten spitz zulaufenden Enden deuten bereits Dynamik und Geschwindigkeit an, die dem kleinen Automobil gerecht werden können. Bis zu 92 Kilowatt Leistung hat dieser auf dem Honda Civic basierende Flitzer mitgegeben bekommen, und es gab 1985 auch einige interessante Fahrzeuginnovationen, die man dem Honda CR-X mitgegeben hat. Heutzutage läuft er ja manchmal unter der Bezeichnung CRX, aber die originale Schreibweise ist unseres Dafürhaltens CR-X. Das entspricht ja ohnehin den Konventionen bei Honda, dass man dort öfter mit einer Kombination aus zwei und einem Großbuchstaben arbeitet, die dann durch einen Bindestrich verbunden sind.  Abgerundet wird der Eindruck ja durch die hübsch glänzend verchromten  goldenen Felgen. Der Seitenschweller ist in die Bodenplatte integriert, deren roter Kunststoff allerdings um ein paar Nuancen heller ausfällt als der Tampondruck auf der Fahrzeugseite. Die Draufsicht auf das Auto zeigt eine Wiederkehr der dominierenden Stilelemente der Seite: rote und weiße Tampondrucke befinden sich auf der Motorhaube und auf dem Fahrzeugdach, und die spitze Ausläufer, die den dynamischen Eindruck unterstreichen, finden sich auch hier. Insbesondere in der Draufsicht wirkt auch das matte Schwarz der Karosserie sehr edel. In der Heckansicht wirkt besonders der rote Doppelauspuff ausgesprochen originell, der unter dem steilen Heck hervorlugt. Ob es so etwas wohl auch in der Wirklichkeit je gab?

Hot Wheels 2008 Lancer Evolution. DHP42+

Mit vollem Namen heißt dieses Modell natürlich nicht nur "Lancer", sondern Mitsubishi Lancer, das wollen wir an dieser Stelle doch der Vollständigkeit halber kurz erwähnen. Und mit diesem Modell aus der Reihe "HW RACE TEAM 2016" hat die Firma Hot Pants, äh, Verzeihung, natürlich  Hot Wheels als Nummer 6/10 ein sehr auffälliges und ziemlich extravagant bedrucktes Automobil gewählt, um es herauszubringen. Angeblich hat es der Designer John Violette entworfen, aber viel ist hier nicht in Erfahrung zu bringen.  Die Seitenansicht zeigt hier schon einige Besonderheiten, wobei am auffälligsten ja die sehr geometrische, fast fraktal wirkende Bedruckung des Fahrzeuges ist. Auf der für die Hot-Wheels-Race-Geschichten  typischen Grundlackierung in blauer Metallicfarbe sind überall kleine Dreiecke in weiß, rot und gelb aufgedruckt, und wenn man genau hinsieht, dann sind sogar auch noch mattblaue Dreiecke dabei. Das sieht irgendwie fast aus wie ein Pierrot-Kostüm. Das Hot-Wheels-Logo ist, anders als wir das sonst so vor Augen haben, auf der Flanke des Mitsubishi so aufgebracht, dass Teile davon quasi im Radkasten zu verschwinden scheinen. Und die Startnummer 6, die das Fahrzeug trägt und die auf die Tatsache verweist, dass es hier das sechste Fahrzeug in der Race-Team-Reihe ist, ist mit dem Schriftzug HWGT ausgestattet, wobei uns unklar ist, inwiefern der Mitsubishi Lancer ein GT-Fahrzeug ist. Die wunderbaren Sportfelgen in ihrer rot verchromten Hochglanzoptik runden das Bild in hervorragender Weise ab. Nicht weniger als zehn Speichen haben die Felgen, also Hut ab. In der Frontansicht blickt der Mitsubishi fast schon ernst und seriös vor sich hin. Das ist aber dem Modell vermutlich auch ganz angemessen, denn als seriöser Wettbewerber zum Beispiel im Rallye-Bereich möchte man sich ja sicherlich gerne präsentieren. Hübsch wäre es natürlich noch gewesen, wenn das Symbol im Kühlergrill vielleicht noch durch einen Aufdruck hervorgehoben worden wäre, aber irgendwo muss bei einem Verkaufspreis von unter 2 Euro ja auch einmal Schluss sein mit dem Wunschkonzert. Übrigens fällt die Bedruckung bei der Ansicht genau von vorne gar nicht so sehr ins Gewicht.

Hot Wheels 2018 Honda Civic Type R. FYB72.

Der Honda Civic Type R ist in der Reihe "NIGHTBURNERZ" erschienen und trägt dort die Seriennummer 5/10. Fortlaufend im Jahr ist er mit der Zahl 171/250 nummeriert. Der Honda Civic Type R ist ein wirklich dolles Fahrzeug, so finden wir, und in der Version von Hot Wheels ist er auf eine Art und Weise gebaut worden, die in der weiten Welt des automobilen Modellbaus ihresgleichen sucht beziehungsweise suchen. Umgerechnet 320 Pferdestärken verrichten bei der Nenndrehzahl ihre Leistung in dem Ottomotor mit zwei Litern Hubraum. Damit haben wir natürlich sogleich etwas ganz besonders Flottes hier vorliegen, denn die Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer schafft diese rasende Rakete in relativ exakten 5,8 Sekunden. Das ist natürlich ganz schön schnell, denn der circa halb so teure Abarth 595 mit nur 145 Pferdestärken benötigt dafür unendlich viel länger mit seinen 7,8 Sekunden. Diese rote Rakete ist aber auch wirklich sehr dramatisch in der Anmutung. Hier sind auch viele Kleinigkeiten einigermaßen liebevoll abgebildet worden, das sollte man an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Wenn man einmal die Fahrzeugfront näher in Augenschein nimmt, dann fällt einem fast beiläufig auf, wie hübsch eigentlich die Lufteinlassgitter umgesetzt worden sind. Die schwarze tamponbedruckten Fliegengitter haben nicht nur die charakteristische Rautenform beziehungsweise, wenn man so will, Wabenform, sondern man hat bei der Firma Hot Wheels offenbar weder Zeit noch Mühe gescheut, um im Tapondruckverfahren auch noch die kleinen Nebelscheinwerfer in die dafür vorgesehenen Scheinwerfereinsätze einzudrucken. Das ganze vordere Fahrzeuggesicht wird dann allerdings leider durch bloß in weißer Farbe aufgedruckte Frontscheinwerfer ein wenig konterkariert. So ganz kann man sich da ja des Eindrucks nicht erwehren, es handele sich hier um so eine Art Billigheimer-Lösung, auch wenn man vermutlich davon ausgehen kann, dass die heute üblichen transparenten Glaseinsätze über den Scheinwerferleuchtmitteln durch diese Art des Aufdrucks ein wenig besser repräsentiert werden als durch Tupfer von silberner Farbe, wie es sonst lange üblich gewesen ist. Die Signets am Kühlergrill sind übrigens einwandfrei ausgeführt.

Hot Wheels Subaru Impreza WRX. BFF44.+

Ja, das ist doch allen, die so ein bisschen mit offenen Augen durch die Weltgeschichte laufen und sich auch in Filmen oder US-amerikanischen Fernsehserien herumtreiben und ein bisschen auskenne, ja sofort klar, dass Subaru mit dem Impreza nicht nur einen Nerv bei den Autofahrerinnen und Autofahrern getroffen hat, sondern dass auch die hier vorgelegte Farbe offenbar genau ins Schwarze getroffen hat. Das ist natürlich etwas seltsam, denn die Farbe, die hier angesprochen ist, ist ja gar nicht schwarz, sondern blau, aber das ist ja hier irgendwei nur Nebensache. Die Farbe Blau bei diesem Modell, oder noch spezifischer Blaumetallic, sorgt aber überall für Furore, seit Subaru mit diesem Auto so ein durchschlagender Erfolg gelungen ist. Jedenfalls ist so ein Subaru Impreza ohne die Farbe Blau kaum noch denkbar, weckt sie doch sofort Assoziationen an die großen Rallyegewinne eines Colin McRae, die auf ewig wohl mit dem Marknnamen Subaru verbunden siein dürften. Aber auch ohne das ist es wohl so, dass man beim Subaru Impreza zuerst einmal an das Blau denkt. Er ist zum Beispiel in diesem Farbton von vielen Herstellern von Slotcars verewigt worden, unter anderem die bereits ausverkauften Modelle von Ninco gehören dazu. Und auch die Tatsache, dass die sehr schöne Schauspielerin Erica Cerra, die die Jo Lupo in Eureka spielt, mit einem Subaru Impreza unterwegs ist, dürfte doch für die Popularität von recht großer Bedeutung sein, die dieser Wagen im kollektiven Gedächtnis von Automobilenthusisaten und Science-Fiction-Serien-Fans gleichermaßen erlangen konnte. Denn Jo Lupo ist nicht nur im Besitz zweier großer Waffen, sondern kann auch in ihrem Auto manch scharfe Kurve nehmen. Ja, und das geht eben am besten, wenn der Allradantrieb die Power des Motors gleichmäßig auf die Straße bringen kann. Das ist ja überhaupt das Verdienst der Firma Subaru, hier unablässig ein Antriebskonzept durchzuziehen, das in seiner Konsequenz beeindruckt und auch in sicherheitstechnischer Hinsicht eigentlich eine ganze Reihe von Vorteilen aufweist.

Hot Wheels Subaru WRX STI. DHR03.+

Ja, dieser knallrote Subaru WRX ist ein echter Flitzer mit großen Ambitionen, nicht nur in der heimischen Garage poliert und glänzend doppelt heißgewachst zu blitzen und zu funkeln, sondern sich ganz schön mit Schmadder und Schmodder zu bekleckern, wenn er in bewährter und beliebter Rallyemanier über die Piste heizt und ganz schön mächtig Staub aufwirbelt, so dass den Zuschauerinnen und Zuschauern am Pistenrand Hören und Sehen vergehen. Jetzt trägt natürlich auch der glänzende Effekt der Farbe da zu bei, dass man einen sehr flotten Eindruck von dem Ganzen bekommt, ohne dass aber der aufdringliche Einsatz von Metallicteilchen sich hier in einen übertriebenen Vordergrund spielen würde. Aber die Bedruckung lässt da wenig Interpretationsspielraum, denn auf den Fahrzeugseiten macht man es relativ eindeutig klar, dass man es mit den sportlichen Ambitionen durchaus ernst nimmt, denn es ist von einer Gravel Crew die Rede, also einem Schotterteam. Dieses Team beziehungsweise diese Crew sind vielleicht nur ausgedacht, aber als markige Aussage ist das natürlich schon wirkungsvoll auf der Seite eines flotten Automobils, dass man her ein Bekenntnis zu Schotter, Schmutz und aufwirbelndem Dreck abgibt.Dabei sieht das Modell selbst ja eher so aus, als käme es gerade aus der Waschstraße, nachdem es einen anstrengenden Arbeitstag auf der Piste hinter sich gebracht hat. Da ist jedenfalls optisch kaum noch ein Stäubchen auszumachen, auch wenn man nach der Startnummer zu urteilen, nämlich der Zahl 368, doch in einem größeren Fahrzeugfeld unterwegs gewesen sein muss, in dem man sicherlich neben dem einen oder anderen Staubspritzer auch etwas Schlamm abbekommen haben muss. Aber wie dem auch sei, jedenfalls ist dieser Bolide mit nahezu 300 Pferdestärken ein ganz schöner Donnerkeil auf Landstraße und Piste. Über die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ist vermutlich nur zu spekulieren, aber der bärenstarke Motor verbunden mit dem permanenten Allradantrieb sollte doch auf jedem Untergrund für maximalen Vortrieb sorgen können, wenn nur die nötige Bereifung gewählt wird, die diese Leistung auch auf den Boden bringen kann. Dass wir es hier auch noch mit goldenen Felgen zu tun haben, rundet ja das Gesamtbild noch ab.